Welchen pH-Wert hat Wasser? Wie lässt er sich messen?
Bei einem pH-Wert unter 5 handelt es sich um eine starke Säure, die Bakterien und Viren abtöten kann. Je niedriger der pH-Wert jedoch ist, desto schädlicher ist er für den menschlichen Körper und desto stärker ist die Korrosion.
Bei einem pH-Wert zwischen 5 und 6 eignet sich dieses schwach saure Wasser zum Baden, da die menschliche Hautoberfläche leicht sauer ist. Die Verwendung dieses Wassers schützt das leicht saure Milieu der Haut und trägt zur Hautpflege bei. Daher kann die Zugabe von weniger Essig zum Wasser beim Gesicht einen pflegenden Effekt erzielen.
Ein pH-Wert von 7 gilt als neutrales Wasser, das getrunken, zum Baden und für weitere Zwecke verwendet werden kann.
Wasser mit einem pH-Wert von 8 bis 9 ist optimal zum Trinken geeignet. Der menschliche Körper benötigt ein basisches Milieu, während ein Übersäuerungszustand anfällig für Krankheiten ist. Der Konsum von basischem Wasser ist daher sehr gesundheitsfördernd.
Bei einem pH-Wert von 10 bis 11 besitzt das alkalische Wasser eine gewisse Reinigungskraft, es kann Ölflecken entfernen, die Reinigungskraft ist jedoch nicht hoch.
Ab einem pH-Wert von 12 spricht man von stark alkalischem Wasser. In diesem Fall wirkt alkalisches Wasser sterilisierend, desinfizierend, reinigend und schmutzlösend. Es ist ein sicheres, umweltfreundliches Reinigungsmittel. Bei einem pH-Wert von 12,5 erreicht alkalisches Wasser die optimale Kombination aus Sicherheit und Wirksamkeit. Es reizt weder Haut noch Augen und ist unbedenklich für den Eingangsbereich. Sterilisierende, desinfizierende und dekontaminierende Funktionen bleiben dabei erhalten. Steigt der pH-Wert weiter an (bei einigen Produkten bis zu 13,1), reizt das alkalische Wasser stark, ist aber mäßig hautreizend und mild für die Augen, bleibt aber unbedenklich für den Eingangsbereich.
Überwachung des pH-Werts im Wasser
Der pH-Wert wird durch Messung der elektromotorischen Kraft der Batterie ermittelt. Diese Batterie besteht üblicherweise aus einer gesättigten Kalomelelektrode als Referenzelektrode und einer Glaselektrode als Indikatorelektrode. Bei 25 °C ändert sich die Potentialdifferenz um 59,16 mV pro pH-Einheit in der Lösung. Der pH-Wert wird daraufhin direkt auf dem pH-Meter angezeigt.
















