Welche Prüfparameter werden für die Wasserqualität von Leitungswasser verwendet?
Die Hygienestandards für Trinkwasser (GB 5749-2006) umfassen 106 Wasserqualitätsindikatoren, darunter 20 sensorische und allgemein physikalisch-chemische Indikatoren, 21 Indikatoren für anorganische Toxizität, 53 Indikatoren für organische Toxizität, 4 Desinfektionsmittelindikatoren, 6 mikrobiologische Indikatoren und 2 radioaktive Indikatoren. Im informativen Anhang sind 28 Referenzindikatoren und Grenzwerte für die Wasserqualität aufgeführt, darunter 2 mikrobiologische, 2 anorganische und 24 organische Indikatoren. Bei Vorliegen dieser Indikatoren im Trinkwasser können die Grenzwerte zur Bewertung herangezogen werden. Die Wasserqualitätsindikatoren wurden in konventionelle und unkonventionelle Indikatoren unterteilt, was die Durchführung der Wasserqualitätsüberwachung erleichtert. Vollständige Tests sind nicht praktikabel, und einige Parameter erfordern die Expertise von Fachleuten. WasserqualitätsprüfungDaher müssen wir nur einen Teil dieser gängigen Trinkwasserparameter auswählen: Restchlor, Gesamtgehalt an gelösten Feststoffen, Pestizidrückstände und pH-Wert.
(1) Restchlor (gemäß der Hygienenorm für Trinkwasser GB5749-2006 beträgt der Grenzwert für Restchlor: bei einer Kontaktzeit mit Wasser von ≥ 30 Minuten beträgt der Grenzwert im Werkswasser 4 mg/L; der Restchlorgehalt im Werkswasser beträgt ≥ 0,3 mg/L; der Restchlorgehalt im Wasser am Ende des Rohrleitungsnetzes beträgt ≥ 0,05 mg/L).
(2) Sensorische Indikatoren des Wassers, wie z. B. Farbigkeit, Trübung, mit bloßem Auge sichtbare Substanzen, Geruch und Geschmack (Grenzwert für die Trübung von 1 NTU gemäß der Hygienenorm für Trinkwasser GB5749-2006).
(3) Gesamtmenge gelöster Feststoffe, abgekürzt als TDS
Die Leitfähigkeit von Wasser, der Kehrwert seines elektrischen Widerstands, dient üblicherweise als Indikator für die Wasserreinheit. Die nationale Norm GB5749-2006 „Hygienische Standards für Trinkwasser“ legt einen Grenzwert für die Gesamtmenge gelöster Feststoffe (TDS) in Leitungswasser fest: TDS ≤ 1000 mg/L. Dieser Wert liegt deutlich unter dem internationalen Standard. Mit der Industrialisierung haben Vielfalt und Menge der Schadstoffe im Wasser zugenommen, sodass dieser Wert möglicherweise nicht mehr den Anforderungen an Trinkwasser entspricht. Ab einem TDS-Wert von 200 mg/L gilt Wasser als industriell verunreinigt, und Werte über 300 mg/L weisen auf industrielle Verunreinigungen hin. Wie hoch sind die TDS-Werte für verschiedene Wasserarten? Der TDS-Wert von Leitungswasser variiert regional, wobei er in nördlichen Regionen höher ist. In Wasserwerken liegt der TDS-Wert üblicherweise zwischen 180 und 260 mg/L. Handelt es sich um Tiefbrunnengrundwasser, sollte der Wert höher liegen, etwa bei 300. In manchen Industriegebieten kann der Wert des Grundwassers nach Verschmutzung sogar noch höher sein. Normales, mit Umkehrosmose aufbereitetes Wasser hat einen Wert unter 50 und ist somit für den menschlichen Verzehr geeignet.
(4) pH-Wert: Gemäß den „Hygienestandards für Trinkwasser“ liegt der pH-Wert von Leitungswasser zwischen 6,5 und 8,5. Wasser mit starkem Säure- oder Basengehalt ist nicht gut für den menschlichen Körper, daher ist die pH-Wert-Überwachung ebenfalls wichtig.
















