Welche Indikatoren werden zur Überwachung der Wasserqualität in Trinkwassereinzugsgebieten herangezogen?
Trinkwasser ist eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Entwicklung moderner Städte. Die Bereitstellung von sicherem, zuverlässigem und gesundem Trinkwasser für die Bevölkerung ist die Basis für die sozioökonomische Entwicklung. Die Online-Überwachung von Trinkwasserquellen ist daher von besonderer Bedeutung. Wie lässt sich die Sicherheit der Wasserqualität in diesen Quellen gewährleisten? Wie kann eine kontinuierliche und lückenlose Online-Überwachung der Wasserqualität in Trinkwasserquellen rund um die Uhr realisiert werden?
In den „Hygienestandards für Trinkwasser“ (GB5749-2022) ist ausdrücklich festgelegt, dass bei der Verwendung von Chlorgas und Präparaten mit freiem Chlor als Desinfektionsmittel die Restmenge an freiem Chlor und Gesamtchlor Am Ende des Rohrleitungsnetzes muss der Gehalt an Chlordioxid mindestens 0,05 mg/L betragen, der Restgehalt an Chlordioxid darf nicht unter 0,02 mg/L liegen, die Trübung darf 1 NTU (in Sonderfällen 5 NTU) nicht überschreiten und der pH-Wert darf nicht unter 6,5 und nicht über 8,5 liegen.
(1) Restchlor (gemäß der Hygienenorm für Trinkwasser GB5749-2006 beträgt der Grenzwert für Restchlor: bei einer Kontaktzeit mit Wasser von ≥ 30 Minuten beträgt der Grenzwert im Werkswasser 4 mg/L; der Restchlorgehalt im Werkswasser beträgt ≥ 0,3 mg/L; der Restchlorgehalt im Wasser am Ende des Rohrleitungsnetzes beträgt ≥ 0,05 mg/L).
(2) Sensorische Indikatoren des Wassers, wie z. B. Farbigkeit, Trübung, mit bloßem Auge sichtbare Substanzen, Geruch und Geschmack (Grenzwert für die Trübung von 1 NTU gemäß der Hygienenorm für Trinkwasser GB5749-2006).
(3) Gesamtmenge gelöster Feststoffe, abgekürzt als TDS
Die Leitfähigkeit von Wasser, der Kehrwert seines elektrischen Widerstands, dient üblicherweise als Indikator für die Wasserreinheit. Die nationale Norm GB5749-2006 „Hygienische Standards für Trinkwasser“ legt einen Grenzwert für die Gesamtmenge gelöster Feststoffe (TDS) in Leitungswasser fest: TDS ≤ 1000 mg/L. Dieser Wert liegt deutlich unter dem internationalen Standard. Mit der Industrialisierung haben Vielfalt und Menge der Schadstoffe im Wasser zugenommen, sodass dieser Wert möglicherweise nicht mehr den Anforderungen an Trinkwasser entspricht. Ab einem TDS-Wert von 200 mg/L gilt Wasser als industriell verunreinigt, und Werte über 300 mg/L weisen auf industrielle Verunreinigungen hin. Wie hoch sind die TDS-Werte für verschiedene Wasserarten? Der TDS-Wert von Leitungswasser variiert regional, wobei er in nördlichen Regionen höher ist. In Wasserwerken liegt der TDS-Wert üblicherweise zwischen 180 und 260 mg/L. Handelt es sich um Tiefbrunnengrundwasser, sollte der Wert höher liegen, etwa bei 300. In manchen Industriegebieten kann der Wert des Grundwassers nach Verschmutzung sogar noch höher sein. Normales, mit Umkehrosmose aufbereitetes Wasser hat einen Wert unter 50 und ist somit für den menschlichen Verzehr geeignet.
(4) pH-Wert: Gemäß den „Hygienestandards für Trinkwasser“ liegt der pH-Wert von Leitungswasser zwischen 6,5 und 8,5. Wasser mit starkem Säure- oder Basengehalt ist nicht gut für den menschlichen Körper, daher ist die pH-Wert-Überwachung ebenfalls wichtig.
















